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Im Jahre 1984 plante die Provinz von Varese in Zusammenarbeit mit den Ortsgruppen des Club Alpino Italiano - der Vereinigung der (italienischsprachigen) Bergsteigerverbände von Germignaga, Laveno Mombello, Luino und Varese und der Associazione Nazionale Alpini - der Alpini der Ortsgruppe von Luino, eine mehrtägige Trekking-Route über die Seen und das Voralpengebiet von Varese und es wurde beschlossen, sie "3V – Via Verde Varesina” zu nennen.
Man beabsichtigte, das Gebirgsareal unserer Provinz mit dem aus Nordeuropa kommenden Europäischen Fernwanderweg E1, der in diesen Jahren in Porto Ceresio endete - und mit dem piemontesischen Ufer von Verbano, wo der große Alpenweitwanderweg (GTA) endete, zu verbinden.
Mit dem Ziel, diese Initiative bekannt zu machen, wurde anfangs eine Karte mit den Routen gedruckt und nachfolgend ein kleiner Taschenbuchband mit der Beschreibung der Routen und der Agrotourismen entlang der Strecke. Unterdessen (im Jahr 1987) wurde unter Verantwortung der Provinz die erste 3V-Beschilderung angebracht. Im Jahr 2000 wurden die Schilder, die zu diesem Zeitpunkt schon verschlissen waren, durch Schilder in neuer Aufmachung ersetzt: Sie waren nun nicht mehr aus Metall, sondern aus Holz, mit einer Beschilderung, die es ermöglicht, jede einzelne Etappe auch in umgekehrter Richtung zurückzulegen. Die Beschilderung wurde dank der tatkräftigen Zusammenarbeit mit den genannten Ortsgruppen der CAI und ANA und dem Konsortium zur Verwaltung des Regionalparks Campo dei Fiori aufgestellt.
Die Länge der 10 historischen Etappen der 3V beträgt 134 Kilometer.
Diesen zehn traditionellen Etappen wurden im Laufe der letzten Jahre weitere fünf Varianten hinzugefügt, die 50 Kilometer lang sind und die damit die Routen der Via Verde Varesina auf gut 184 Kilometer ausdehnen.
Seit dem Jahr 2002, anlässlich des Internationalen Jahres der Berge, ist eine Karte im Maßstab von 1:35 000 erhältlich, die vom Geografischen Institut De Agostini von Novara dank der Geldmittel eines von der CARIPLO-Stiftung finanzierten Projekts geplant wurde.
Die Karte kann bei den Büros für Touristeninformation und –Empfang (I.A.T.) der Provinz angefordert werden.